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Wussten Sie?...

Hier können Sie nachlesen, was diese Fachausdrücke eigentlich bedeuten.


Depression Schizophrenie Borderline-Persönlichkeitsstörung Psychologie Posttraumatische Belastungsstörung Multiple Persönlichkeitsstörung


 

Psychologie

(aus griech.psychología „die Seelenkunde“) ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen, deren Entwicklung in der Lebensspanne und deren inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen. Die Psychologie ist eine bereichsübergreifende Wissenschaft. Sie lässt sich nicht allein den Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften oder den Naturwissenschaften zuordnen.

Schizophrenie

Für den Laien wird eine schizophrene Psychose zumeist an der Wahnsymptomatik erkennbar: Ein Betroffener glaubt beispielsweise, von Außerirdischen beobachtet zu werden (Verfolgungswahn), dass seine Gedanken von anderen gehört werden können oder dass er aufgrund früherer Sünden Schuld an Naturkatastrophen trage. Häufig ist auch die wahnhafte Überzeugung, dass im Kopf ein Chip oder Ähnliches implantiert sei, mit dem die Gedanken oder das Handeln gesteuert würden. Eine Schizophrenie führt also zu Störungen und Veränderungen des Denkens, Fühlens, Handelns und des Ich-Erlebens. Vorher vertraute Dinge und Personen werden unheimlich. Diese Veränderungen sind meist sehr Angst einflößend für den Betroffenen. Er zieht sich in der Folge aus Misstrauen mehr und mehr von anderen Menschen zurück.
 

Depression

Eine Depression (v. lat. depressio „Niederdrücken“), in der Psychologie und der Medizin meist als depressive Episode bezeichnet, ist eine psychische Störung, die durch die Hauptsymptome gedrückte Stimmung, gehemmter Antrieb, Interessenlosigkeit und Freudlosigkeit, ein gestörtes Selbstwertgefühl und eine Abschwächung der Fremdwertgefühle (Verlust von Interesse/Zuneigung für früher wichtige Tätigkeiten oder Bezugspersonen, Schwund der emotionalen Resonanzfähigkeit, wobei sich der Patient seiner fehlenden Fremdwertgefühle schmerzhaft bewusst wird – von Betroffenen als Gefühl der Gefühllosigkeit bezeichnet) gekennzeichnet ist.

 

Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die schwere, meist klinisch nicht auffällige Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS), auch emotional instabile Persönlichkeitsstörung genannt, äußert sich vielgestaltig durch sehr wechselhafte Stimmungen und Affekte, gestörte zwischenmenschliche Beziehungen, mangelndes Selbstvertrauen, mangelnde Impulskontrolle und (auto)aggressive Verhaltensweisen. Diese Instabilitäten ziehen oft das persönliche Umfeld in Mitleidenschaft und beeinträchtigen Alltag, langfristige Lebensplanung und das Selbstbild.

 

Posttraumatische Belastungsstörung

 

ist eine emotionale Störung, die als Reaktion auf ein extremes psychisches Trauma auftritt, das die individuellen Bewältigungsstrategien der betroffenen Person deutlich überfordert hat. Die PTBS ist nur eine der möglichen Folgereaktionen auf z.B. sexuellen Missbrauch, körperliche Gewalt, Vergewaltigung, Krieg, Katastrophen aller Art und Diagnose von Krankheiten. Im typischen Fall ging das verursachende Trauma mit Todesangst einher. Eine besonders schwere Form stellt das so genannte KZ-Syndrom bei Überlebenden des Holocaust dar. Charakteristisch für die PTBS sind Albträume, Schlafstörungen sowie das immer wiederkehrende unwillkürliche Nacherleben der bedrohlichen (oder als bedrohlich erlebten) traumatisierenden Situation in so genannten Flashbacks. Diese Flashbacks sind typischerweise sehr deutlich, ähnlich einer filmischen Aufzeichnung, sie sind von Gerüchen, Geräuschen und Emotionen begleite

 

 

Multiple Persönlichkeitsstörung

 

Die Dissoziative Identitätsstörung, die von der WHO nach wie vor Multiple Persönlichkeitsstörung genannt wird, ist eine dissoziative Störung, bei der die Identität betroffen ist. Sie ist die schwerste Form der Dissoziation und bezeichnet die Fähigkeit bzw. Veranlagung, mehrere (Teil-)Persönlichkeiten auszubilden, die alternierend ausgelebt werden. Dabei ist es möglich, dass diese Persönlichkeiten abwechselnd auftreten und dabei jeweils ein Bewusstsein der Existenz der anderen Persönlichkeiten haben, wie auch, dass sie fragmentiert, also völlig voneinander abgetrennt auftreten und somit die eine von der Existenz der anderen nichts weiß. Man beachte hier den früher oft irrtümlich hergestellten Zusammenhang zur Schizophrenie.

 

 

Quelle Wikipedia Seitenanfang